Ein Bubentraum wird wahr

Wahrscheinlich hat der eine oder andere unter uns mal als Kind gemeint, wenn ich groß bin werde ich Bäuerin oder Bauer. Die meisten enden dann aber doch bei einer anderen Berufswahl.
Nicht so bei Simon. Als geborener Schladminger hätte sich allein vom Wohnort wohl eher was zwischen Skilehrer und Kellner angeboten. Aber Simon wollte immer schon Landwirt werden. Mit 15 hat er in Raumberg eine höhere landwirtschaftliche Schule begonnen. Als er mit der Matura fertig war, wurde ihm aber klar, dass das mit dem Traum vom Bauernhof aktuell eher schlecht ausschaut.

 

Und dann nach Wien.

 

In Wien fand alles irgendwie zusammen. So hat Simon zwar Kulturtechnik und Wasserwirtschaft studiert, aber schließlich war dort auch die Steffi unterwegs. Und so wurde dann irgendwann klar, dass das mit der Landwirtschaft jetzt auf einmal was wird.

 

Meistens kommt es anders ...

Stefanie kam als erste von den drei Miesenberger Mädels 1981 zur Welt. Und im klaren Gegensatz zu Simon war ihr sofort klar. Das mit der Landwirschaft, das ist nichts für sie. Irgendwie kam sie dann aber nach Wien und hat dort Landwirtschaft studiert. Zuerst hat sie immer mehr Gefallen am Fach gefunden und dann auch immer mehr Gefallen an Simon. Über ein paar berufliche Umwege sind sie dann zu zweit im wahrsten Sinne des Wortes am Miesenbergerhof angekommen.

Happy End?

Außer Simon und Steffi gibt es mittlerweile auch Luis, Mathilda und Nepomuk Thaler. Rosemarie Miesenberger ist als helfende Hand und unverzichtbare Großmutter fleißig unterwegs. Und alle zusammen sind wir sicher happy – ja, auf jeden Fall. Denn die Arbeit am Miesenbergerhof macht Freude und die Pläne im Kopf nehmen kein Ende. Aber End? Nein, noch lange nicht. Auf unserem Hof und auf den Feldern gibt es laufend Neues.